Novara, Verwaltungsstadt in Piemont, Italien
Novara ist eine Stadt in der nordöstlichen Region Piemont, zwischen den Flüssen Agogna und Terdoppio gelegen. Das Zentrum ist von Wohnvierteln, Industriegebieten und Feldern umgeben, die sich bis zu den Voralpen erstrecken.
Die Römer gründeten den Ort im ersten Jahrhundert vor Christus als Verbindung zwischen Mailand und den nördlichen Provinzen. Während des Mittelalters wurde die Stadt zu einem wichtigen freien Gemeindewesen mit eigenen Befestigungen und Verwaltungsstrukturen.
Der Bahnhof verbindet die Altstadt mit modernen Vierteln und zeigt das alltägliche Pendeln zwischen Arbeit, Einkaufen und Wohnen. Viele Einwohner nutzen die Piazza Martiri della Libertà als Treffpunkt nach Feierabend oder am Wochenende für einen Spaziergang durch die Fußgängerzone.
Mehrere Regionalbahnen und Fernzüge halten am Hauptbahnhof und bieten direkte Verbindungen nach Mailand, Turin und Genua innerhalb einer Stunde. Autobahnen und Überlandstraßen verbinden die Stadt mit der Schweiz und den umliegenden Provinzen in alle Richtungen.
Die zwei Hauptstraßen folgen noch heute dem römischen Grundriss, wobei sich die alten Kardinalachsen rechtwinklig kreuzen. Diese Anordnung prägt den Straßenverlauf im historischen Kern und macht die antike Planung in der modernen Stadt sichtbar.
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