Alessandria, Eisenbahnknotenpunkt in Piemont, Italien
Alessandria liegt am Zusammenfluss von Bormida und Tanaro im Piemont, umgeben von flachen Feldern und kleineren Ortschaften. Die Stadt dient als wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen Mailand, Turin und Genua mit regelmäßigen Zugverbindungen.
Gegründet 1168 als Verteidigungsstellung gegen Kaiser Friedrich Barbarossa, wuchs die Siedlung rasch zu einer befestigten Stadt heran. Im 18. Jahrhundert entstand die Cittadella, eine sternförmige Festung, die noch heute das Stadtbild prägt.
Der Name stammt von Papst Alexander III., der die Bewohner während ihrer frühen Jahre unterstützte. Auf den Plätzen der Altstadt sieht man noch Spuren mittelalterlicher Handelswege, die einst Norditalien durchquerten.
Die Hauptbahnhof liegt zentral und bietet Verbindungen in alle Richtungen, von dort erreicht man die Altstadt zu Fuß in wenigen Minuten. Parkplätze befinden sich am Stadtrand, das Zentrum lässt sich bequem zu Fuß erkunden.
Die Cittadella gehört zu den am besten erhaltenen Festungsanlagen aus dem 18. Jahrhundert in Europa, ihre sechseckige Form ist vom Flugzeug aus gut erkennbar. Im Dom werden seit Jahrhunderten Reliquien aufbewahrt, die Pilger aus ganz Norditalien anziehen.
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