Amelia, Mittelalterliche Kommune in Umbrien, Italien
Amelia ist eine auf einem Hügel gelegene Stadt in der Provinz Terni und wird von massiven Kalksteinmauern umgeben, die vier Hauptzugänge haben. Das Gelände steigt auf etwa 406 Meter an und die Befestigungen bilden einen beeindruckenden Schutzring um die historischen Straßen.
Die Stadt entwickelte sich aus einer antiken Siedlung namens Ameria, die ursprünglich als Festung auf dem Hügel gegründet wurde. Die römischen Bewohner errichteten später unterirdische Zisternen aus dem 1. Jahrhundert, die noch heute unter der Stadt zu finden sind.
Das Palio dei Colombi ist ein sommerliches Fest, das gegen Ende Juli beginnt und die Bewohner zu traditionellen Wettkämpfen und gemeinsamen Feierlichkeiten zusammenbringt. Diese Veranstaltung prägt das Leben der Stadt und lässt Besucher an lokalen Bräuchen teilhaben.
Der zentrale Platz Piazza del Duomo mit der Kathedrale ist ein guter Orientierungspunkt und der Treffpunkt für lokale Veranstaltungen. Von dort aus können Besucher die befestigten Gassen erkunden und die verschiedenen Zugänge zur Stadt entdecken.
Die Stadt beherbergt das Collegio Boccarini, ein Zentrum für Forschung zu Kunstdiebstählen und kulturellem Raub. Dieses ungewöhnliche Institut zieht Fachleute aus der ganzen Welt an, um Methoden zum Schutz von Kulturgütern zu studieren.
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