Lodi, Mittelalterliche Kommune in der Lombardei, Italien
Lodi ist eine Stadt in der Provinz Lodi in der Lombardei in Italien, die sich entlang des westlichen Ufers des Flusses Adda erstreckt. Die Straßen verlaufen im Raster um eine zentrale Piazza, an der Kirchen und Paläste stehen, die gotische Bögen und barocke Fassaden zeigen.
Die Siedlung wurde im Jahr 89 vor Christus unter dem Namen Laus Pompeia gegründet und im Jahr 1111 nach einem Angriff Mailands zerstört. Friedrich Barbarossa ließ die Stadt 1158 an der heutigen Stelle errichten und verlieh ihr kaiserliche Privilegien.
Der Name stammt vom lateinischen Laus Pompeia und erinnert an römische Ursprünge, obwohl die heutige Anlage mittelalterlich geprägt ist. Bewohner kaufen Käse und Wurstwaren auf dem wöchentlichen Markt, der die Plätze mit lokalen Erzeugnissen aus der umliegenden Landwirtschaft füllt.
Der Bahnhof liegt südlich des Zentrums und bietet Verbindungen nach Mailand und Piacenza mit regelmäßigen Zügen während des Tages. Besucher können die Altstadt zu Fuß erkunden, da die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen und gut erreichbar sind.
Im Jahr 1220 schufen die Bewohner ein künstliches Netz aus Flüssen und Kanälen, das trockene Böden in fruchtbare Äcker verwandelte. Dieses System versorgt noch heute die Felder rund um die Stadt und prägt die Landschaft der gesamten Umgebung.
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