Pordenone, Mittelalterliche Hafenstadt in Friaul-Julisch Venetien, Italien
Pordenone liegt im Nordosten Italiens am Fluss Noncello und verbindet venezianische Architektur mit alpiner Nähe. Die Altstadt zeigt bemalte Fassaden und breite Laubengänge, die sich entlang der Hauptstraße erstrecken.
Der Ort entstand als römischer Flusshafen und entwickelte sich im Mittelalter zu einem Handelszentrum zwischen Venedig und den Alpen. Die Stadt erlebte ihre Blütezeit im 16. Jahrhundert unter venezianischer Herrschaft.
Der Dom San Marco enthält bedeutende Kunstwerke, darunter Fresken des lokalen Renaissance-Malers Giovanni Antonio de Sacchis.
Die Innenstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, wobei die meisten Sehenswürdigkeiten vom Bahnhof in etwa 15 Minuten erreichbar sind. An Markttagen füllen sich die Straßen mit Ständen, die regionale Produkte anbieten.
Ende des 19. Jahrhunderts nutzte die Stadt als eine der ersten in Italien Wasserkraft zur Stromerzeugung. Diese frühe Elektrifizierung ermöglichte den Aufbau einer Textilindustrie, deren Gebäude noch heute das Stadtbild prägen.
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