Dronero, italienische Gemeinde
Dronero ist ein kleiner Ort in der Provinz Cuneo in Nord-Italien, gelegen auf einem Felsvorsprung im Tal der Maira. Die Altstadt verfügt über eine elegante Hauptstraße mit Bogengängen, steinerne Häuser und mehrere große historische Gebäude, ergänzt durch Museen wie das Museo Mallè mit Gemälden und Keramiken sowie das Sòn de Lenga Museum für lokale Traditionen.
Dronero entstand um 1150 durch die Vereinigung zweier Dörfer namens Surzana und Ripoli. Im 14. Jahrhundert erließ der Marchese Ludovico II eine Verordnung, die Großgrundbesitzer zwang, sich in Dronero anzusiedeln und innerhalb von drei Jahren ein Haus zu bauen, wodurch die Stadt an Bedeutung und großen Bauwerken gewann.
Der Name Dronero stammt möglicherweise von der Familie Dragone oder vom lateinischen Wort für einen Soldaten mit Drachenbanner. Die Altstadt mit ihren engen Gassen und Steinbauten zeigt noch heute die Spuren dieser Vergangenheit in den Details der Häuser und Plätze.
Der Ort lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen und die Altstadt leicht begehbar ist. Das Wetter variiert je nach Jahreszeit, wobei Sommer warm und geeignet für Aktivitäten im Freien sind, während Winter kühler ausfallen und auch Wanderungen möglich sind.
Das berühmte Ponte del Diavolo wurde 1428 erbaut und trägt seinen Namen nach einer lokalen Legende, wonach der Teufel die Brücke in einer Nacht baute, um eine Seele zu gewinnen. Das Mulino della Riviera aus dem 15. Jahrhundert ist noch heute funktionstüchtig und kann samstags morgens besucht werden, um zu sehen, wie Getreide nach alten Methoden gemahlen wird.
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