Bastia Umbra, Gemeinde in Umbrien, Italien
Bastia Umbra ist eine Gemeinde in der Provinz Perugia in Mittelitalien, die sich über sanfte Hügel erstreckt und auf etwa 200 Metern Höhe liegt. Das Dorf hat sich um seine mittelalterliche Kirche herum entwickelt und bewahrt heute noch den kompakten Charakter eines historischen Siedlungsplatzes.
Die Siedlung entstand im 11. Jahrhundert und wurde 1319 von Truppen aus Perugia bei einem Angriff zerstört, danach aber wiederaufgebaut. Der Ort erhielt nach seiner Erneuerung eine Burg und mehrere Wehrtürme, die seine strategische Bedeutung in der Region unterstützten.
Die Kirche Santa Croce prägt das Zentrum mit ihrer Fassade aus weißem und rosa Stein vom Berg Subasio. In ihrem Inneren zeigen Fresken der umbrischen Schule religiöse Szenen, die das künstlerische Erbe dieser Region widerspiegeln.
Der Ort liegt in strategischer Nähe zu den bekannten Städten Assisi, Bettona, Perugia und Torgiano und bietet eine gute Lage zum Erkunden der umbrischen Landschaft. Besucher können von hier aus leicht andere Orte in der Region erreichen und unterschiedliche Sehenswürdigkeiten kombinieren.
Der Name des Ortes hat seinen Ursprung in der Antike: Die Gegend war früher als Insula Romana bekannt, da sie auf einer Insel im Lacus Umber lag, einem großen See, der das Umbratal bedeckte. Diese Verbindung zur römischen Vergangenheit und zur ehemaligen Gewässerlandschaft macht den Ort zu einem interessanten Punkt für Geschichtsinteressierte.
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