Alba, Mittelalterliche Kommune in Piemont, Italien
Alba ist eine Gemeinde in der Provinz Cuneo im nordwestlichen Italien, die sich entlang des Flusses Tanaro auf 172 Metern Höhe erstreckt. Rund um das historische Zentrum mit engen Gassen und hohen Ziegelfassaden breiten sich sanfte Hügel mit Weinbergen und kleinen Ortschaften aus, die bis zum Horizont reichen.
Die Gründung erfolgte um 89 vor unserer Zeitrechnung durch den römischen Konsul Gnaeus Pompeius Strabo, der den Ort Alba Pompeia nannte und ihn an einer wichtigen Straße zwischen Turin und der Küste positionierte. Im Mittelalter wechselte die Kontrolle mehrfach zwischen lokalen Adelsgeschlechtern und benachbarten Städten, bis die Gemeinde später Teil des Königreichs Sardinien wurde.
Der Name Alba leitet sich vom lateinischen Begriff für weiß ab, womöglich wegen des hellen Gesteins oder des Nebels, der im Herbst durch das Tanaro-Tal zieht. Heute verwandeln sich Plätze und Gassen während der Trüffelmesse im Oktober in ein gesellschaftliches Zentrum, wo Einheimische und Besucher gemeinsam an Ständen und Verkostungen teilnehmen.
Das historische Zentrum lässt sich bequem zu Fuß erkunden, wobei die meisten Sehenswürdigkeiten innerhalb von 20 Minuten voneinander entfernt liegen. Viele Geschäfte und Lokale schließen nachmittags für einige Stunden, weshalb ein Besuch am Vormittag oder frühen Abend oft angenehmer ist.
Unter dem Rathaus liegen Reste eines römischen Amphitheaters, dessen Grundmauern bei Ausgrabungen im 20. Jahrhundert freigelegt wurden. Einige Abschnitte der alten Struktur sind heute durch Glasplatten im Boden sichtbar und ermöglichen einen Blick auf die antike Bauweise.
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