Boves, Berggemeinde in der Provinz Cuneo, Italien
Boves ist eine Gemeinde in den Ausläufern der Alpen in der Provinz Cuneo, wo sich Wiesen und Wälder über die Hügel erstrecken. Das Dorf liegt auf etwa 590 Metern Höhe und umfasst neun kleinere Ortsteile, die über das Gebiet verteilt sind.
Der Ort erhielt 1943 die Goldmedaille für Militärische Tapferkeit, nachdem deutsche Truppen während des Zweiten Weltkriegs über 350 Häuser zerstört und Zivilisten angegriffen hatten. Diese Auszeichnung würdigt den Widerstand und das Leiden der Gemeinschaft während der Besatzung.
Das Dorf bewahrt die okzitanische Sprachetradition durch alltägliche Verwendung und lokale Versammlungen in den Tälern. Die Bewohner pflegen dieses kulturelle Erbe als Teil ihrer regionalen Identität.
Der Ort ist über Regionalstraßen erreichbar und liegt etwa 80 Kilometer südwestlich von Turin. Von hier aus können Besucher leicht in die benachbarten Täler und bergigen Gebiete des Piemonts vordringen.
Die neun Ortsteile des Dorfes haben unterschiedliche Namen und Geschichte, darunter Castellar, Cerati und Madonna dei Boschi. Diese verteilte Siedlungsstruktur zeigt, wie die Bevölkerung sich über die landwirtschaftliche Landschaft niedergelassen hat.
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