Giannutri, Mittelmeerinsel im Toskanischen Archipel, Italien
Giannutri ist eine sichelförmige Insel im Toskanischen Archipel mit steilen Kalksteinklippen, die bis zu 88 Meter über das Tyrrhenische Meer aufragen. Die Insel erstreckt sich über etwa 2,8 Kilometer in der Länge und wird von zwei natürlichen Landestellen geprägt.
Die Insel war in der Antike besiedelt und beherbergt Ruinen einer römischen Villa aus dem 2. Jahrhundert n.Chr. in der Nähe von Cala Maestra, die der Familie Domitii Enobarbi gehörte und eine Verbindung zum Kaiser Nero hatte. Der Ort zeigt, wie wohlhabende römische Familien die Mittelmeerinseln nutzten.
Die beiden Landestellen Cala dello Spalmatoio und Cala Maestra prägen das alltägliche Leben auf der Insel und dienen als Ausgangspunkte für Erkundungen. Fischerboote und Besucher nutzen diese Buchten, um die Insel zu erreichen und zu erkunden.
Der Zugang zur Insel erfolgt per Boot vom Festland, am häufigsten von Porto Santo Stefano aus auf dem Monte Argentario. Ein Kompass oder eine Karte ist hilfreich, um die beiden Landestellen zu finden und die Wege über die Insel zu erkunden.
In den Meeresschutzgebieten rund um die Insel liegen mehrere versunkene römische und etruskische Schiffe, besonders in der Nähe von Cala Spalmatoio und Punta Scaletta. Diese Wracks aus der Antike sind ein Fenster zur alten Seefahrt und zum Handel dieser Region.
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