Schloss von Govone, Königliches Schloss des UNESCO-Weltkulturerbes in Govone, Italien.
Schloss Govone ist eine königliche Residenz auf einem Hügel oberhalb des Dorfes Govone im Piemont, die Teil des UNESCO-Welterbes der Savoyer Residenzen ist. Es besteht aus einem langen, symmetrischen Bau mit einem Innenhof, prunkvollen Treppenhäusern und Staatsräumen, die mit Fresken und originalen Möbeln ausgestattet sind.
Der Bau entstand im Mittelalter als Festung und wurde Ende des 17. Jahrhunderts von Architekt Guarino Guarini zu einem herrschaftlichen Palast umgebaut. Unter König Karl Felix, der ihn 1792 von den Savoiern geerbt hatte, wurde das Schloss Anfang des 19. Jahrhunderts grundlegend renoviert und erhielt sein heutiges Aussehen.
Die chinesischen Zimmer sind mit originalen Tapeten aus dem 18. Jahrhundert ausgestattet, die exotische Szenen mit Figuren, Pflanzen und Vögeln zeigen, wie sie damals in Europa beliebt waren. Im Ehrensaal sind mythologische Szenen an der Decke zu sehen, die von den damaligen Hofkünstlern ausgeführt wurden.
Das Schloss dient heute sowohl als Museum als auch als Rathaus von Govone, wobei die Staatsräume und der englische Garten für Besucher zugänglich sind. Es empfiehlt sich, im Voraus zu prüfen, ob einzelne Räume wegen Verwaltungsaktivitäten geschlossen sind.
Das Schloss beherbergt eine Sammlung militärischer und religiöser Gegenstände, die in den Räumen der ehemaligen Orangerie untergebracht ist und von den meisten Besuchern übersehen wird. Diese Sammlung zeigt, wie das Gebäude im Laufe der Zeit für sehr unterschiedliche Zwecke genutzt wurde.
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