Vicoforte, italienische Gemeinde
Vicoforte ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Cuneo in Piemont, die auf einem Hügel etwa 598 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Der Ort ist geprägt von alten Steinhäusern, schmalen Gassen und einer ruhigen Struktur, die sein Alter und seine Geschichte widerspiegeln.
Der Ort wurde ursprünglich Vico genannt, ein lateinisches Wort für eine ländliche Siedlung, und erhielt 1862 den Namen Vicoforte wegen einer einstigen Festung, die im späten 17. Jahrhundert zerstört wurde. Während Napoleons Kampagnen war es 1809 Gefängnisort von Papst Pius VII., ein Zeichen seiner strategischen Bedeutung in der Region.
Der Ort trägt seinen Namen aus dem Lateinischen und wurde 1862 offiziell zu Vicoforte umbenannt, wobei 'forte' auf eine ehemalige Festung hinweist. Die Bewohner bewahren ihre Traditionen durch tägliche Routinen und Gespräche über die Geschichte ihrer Gemeinde, was zeigt, wie lebendig das Erbe in der lokalen Kultur noch immer ist.
Der Ort ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die engen Gassen und alten Gebäude dem Auto nicht leicht zugänglich sind. Die beste Zeit zum Besuchen ist außerhalb der heißesten Sommermonate, da der Ort auf einem Hügel liegt und die Wege stellenweise steil sind.
Im Jahr 1809 war dieser Ort der Gefängnisort von Papst Pius VII., was zeigt, dass selbst diese kleine Gemeinde in großen historischen Momenten eine Rolle spielte. Diese überraschende Verbindung zur europäischen Geschichte wird oft von Besuchern übersehen, macht aber den Ort zu einem besonderen Schauplatz vergangener Ereignisse.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.