Castellammare di Stabia, Küstenstadt in der Metropolitanstadt Neapel, Italien.
Castellammare di Stabia ist eine Küstenstadt in der Metropolitanstadt Neapel in der Region Kampanien, die sich zwischen dem Golf von Neapel und den Hängen des Monte Faito erstreckt. Der Ort vereint ein belebtes Hafenviertel mit Wohnvierteln, die sich bis in die Hügel hinaufziehen, wo Weinberge und Olivenhaine beginnen.
Die Stadt entstand an der Stelle des antiken Stabiae, das im Jahr 79 beim Vesuvausbruch zerstört wurde, als Pompeji und Herculaneum unterging. Im Mittelalter baute man hier ein Kastell zum Schutz der Küste, woraus sich der heutige Name entwickelte.
Die Thermalquellen gaben der Stadt ihren Namen "Stabia", der sich auf das heilende Wasser bezieht, das hier aus dem Boden sprudelt. Besucher können heute in den Kurbädern die gleiche Tradition erleben, die seit Jahrhunderten Menschen hierher führt.
Der Bahnhof liegt nahe dem Zentrum und verbindet die Stadt mit Neapel und Sorrent, wodurch Tagesausflüge in beide Richtungen möglich sind. Die Seilbahn zum Monte Faito startet am Stadtrand und bietet im Sommer eine schnelle Verbindung zu den Wanderwegen im Naturpark.
Die Werft am Hafen baut seit Jahrzehnten Kriegsschiffe und große Fähren, und manchmal kann man die Rümpfe von der Uferpromenade aus sehen. Der Strand unterhalb der antiken Villen ist öffentlich zugänglich und wird von Einheimischen genutzt, obwohl er nicht weit von den archäologischen Stätten liegt.
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