Carignano, italienische Gemeinde in der Provinz Turin
Carignano ist eine Gemeinde in der Metropolitanstadt Turin in der Region Piemont. Die Stadt liegt auf sanften Hügeln entlang des Po und besteht aus alten Steingebäuden, engen Kopfsteinpflastergassen und ruhigen Plätzen mit Barockkirchen.
Die Gegend um Carignano war bereits in der Jungsteinzeit bewohnt, und im Mittelalter wurde die Stadt befestigt. Im 17. Jahrhundert entstanden Barockkirchen wie San Giovanni Battista, und im 19. Jahrhundert brachte die Industrialisierung die Textilfabrik Lanificio Bona in die Stadt.
Das Fest des Heiligen Remigius, des Schutzpatrons der Stadt, findet am letzten Sonntag im September statt und bringt die gesamte Gemeinde zusammen. Bewohner und Besucher versammeln sich für Gebete, traditionelle Speisen, Musik und Tänze, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Carignano ist von Turin aus bequem mit dem Auto oder der Bahn zu erreichen, und die Altstadt lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Da die Gassen aus Kopfsteinpflaster bestehen, sind feste, bequeme Schuhe sehr empfehlenswert.
Das Heiligtum von Valinotto, entworfen vom Architekten Bernardo Vittone im 18. Jahrhundert, besitzt eine ungewöhnliche sechseckige Form, die es von anderen Barockkirchen der Region unterscheidet. Es liegt außerhalb des Stadtzentrums inmitten von Feldern und ist wenigen Reisenden bekannt, die durch die Gegend kommen.
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