Castiglione del Lago, Mittelalterliche Festungsstadt in Umbrien, Italien
Castiglione del Lago ist eine Gemeinde in der Provinz Perugia und erstreckt sich über eine felsige Landzunge, die in den Trasimenischen See hineinragt. Drei Haupttore durchbrechen die Verteidigungsmauern, während fünf Wachtürme die Umfassungsmauer markieren und den Blick über das Wasser freigeben.
Die Siedlung entstand auf einer römischen Insel namens Novum Clusium, die allmählich mit dem Festland verbunden wurde. Kaiser Friedrich II. baute sie 1247 zu einem Militärstützpunkt aus und veränderte ihre strategische Bedeutung nachhaltig.
Der Name leitet sich von einer mittelalterlichen Burg ab, deren Umrisse von oben an einen liegenden Löwen erinnerten. Bewohner versammeln sich am Seeufer zum Aperitif, während Fischer ihre Boote direkt an den Wällen entlang festmachen.
Öffentliche Buslinien verbinden den Ort mit Perugia und Arezzo, wobei die Fahrt durch sanfte Hügel und Olivenhaine führt. Unterkünfte reichen von Bauernhäusern im Umland bis zu kleineren Hotels entlang der Uferpromenade.
Innerhalb der fünfeckigen Festung liegt ein natürliches Amphitheater, das bei Aufführungen den See als Kulisse nutzt. Die Anlage ist durch einen überdachten Gang mit dem Palazzo della Corgna verbunden, der früher als geheimer Fluchtweg diente.
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