Città della Pieve, Mittelalterliche Hügelkommune in Umbrien, Italien
Città della Pieve ist eine Gemeinde in der Provinz Perugia, die auf einem Hügel 508 Meter über dem Meer liegt und weitgehend aus rotbraunem Ziegelmauerwerk besteht. Die kompakte Altstadt gruppiert sich um den Dom und mehrere kleinere Plätze, während die neueren Viertel sich entlang der Zufahrtsstraßen erstrecken.
Die Siedlung entstand nach dem Jahr 1000 aus einem befestigten Platz namens Castrum Plebis Sancti Gervasii und erhielt 1600 ihren heutigen Namen durch Papst Clemens VIII. Der Ort wechselte mehrfach zwischen umbrischen und toskanischen Einflüssen, bis er endgültig zur Region Umbrien kam.
Die enge Gasse Via Baciadonna verdankt ihren Namen der Tradition, dass sich Bewohner gegenüberliegender Häuser über die schmale Straße hinweg berühren konnten. Der Dom bewahrt mehrere Fresken und Tafelbilder des hier geborenen Malers Pietro Vannucci, dessen Werkstatt im 15. Jahrhundert die künstlerische Landschaft Umbriens prägte.
Der Ort liegt etwa 50 Kilometer südwestlich von Perugia an der Grenze zur Toskana und ist über Landstraßen erreichbar. Die Altstadt besteht aus Fußgängerzonen und schmalen Gassen, daher empfiehlt es sich, das Auto außerhalb des Zentrums abzustellen.
Die Via Baciadonna gehört zu den schmalsten Gassen Italiens und misst stellenweise weniger als einen Meter Breite. An manchen Stellen können Bewohner ihre Arme aus gegenüberliegenden Fenstern ausstrecken und sich die Hände reichen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.