Saluzzo, Mittelalterliche Kommune im Piemont, Italien
Saluzzo, auch bekannt als Salusso, ist eine Stadt in der Provinz Cuneo im Piemont, Italien, die auf einem Hügel 340 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Das historische Zentrum breitet sich entlang enger Gassen mit mittelalterlichen Mauern aus, umgeben von Feldern und Obsthainen, mit Blick auf die Ebene und die Alpengipfel im Hintergrund.
Das Markgrafentum Saluzzo entstand im Jahr 1142 und regierte Gebiete zwischen dem Fluss Stura di Demonte, dem Po und den Alpen bis ins 16. Jahrhundert. Frankreich übernahm die Kontrolle im Jahr 1548, woraufhin die Stadt später unter die Herrschaft des Herzogtums Savoyen fiel.
Der örtliche Name stammt vom lateinischen Salutiæ und bezieht sich auf die hügelige Lage über der Poebene, wo Märkte und Handelsrouten seit Jahrhunderten zusammenlaufen. Heute bewahren Gassen und Plätze die Atmosphäre einer kleinen Stadt, in der Bewohner täglich durch gepflasterte Straßen gehen und in Cafés unter Steinbögen Pause machen.
Ein Spaziergang durch die Gassen zeigt gepflasterte Wege und Steinstufen, sodass festes Schuhwerk für bequemes Gehen hilfreich ist. Die meisten Museen und Kirchen liegen im oberen Teil des Zentrums, erreichbar zu Fuß oder über schmale Aufgänge vom unteren Stadtbereich aus.
Ludovico I beauftragte den Bau des Buco di Viso, eines Alpentunnels, der die Region mit Dauphiné und der Provence verband, um Handelswege zu erweitern. Dieser Durchstich durch den Berg aus dem 15. Jahrhundert gehört zu den frühesten seiner Art in Europa.
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