Casatenovo, italienische Gemeinde
Casatenovo ist ein kleiner Ort in der Provinz Lecco in der Lombardei und wird von grünen Feldern und Wäldern umgeben. Die Siedlung besteht aus sechs verschiedenen Vierteln und birgt mehrere historische Kirchen wie die Kirche San Giorgio mit barockem Stil und neoklassizistischen Elementen sowie Villa Casati-Facchi, ein Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert, das heute als Stadtbibliothek genutzt wird.
Die Geschichte von Casatenovo reicht über 1000 Jahre zurück, als Menschen hier erstmals Bauernhöfe und Häuser errichteten und die Gegend von Adelsfamilien geprägt wurde. Die mittelalterliche Cascina Rancate aus dem 13. Jahrhundert und die später errichteten Villen dokumentieren die Entwicklung vom ländlichen Siedlungsgebiet zu einem Ort, an dem Adel und Bauern nebeneinander lebten.
Der Name Casatenovo stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "neues Haus", was auf die frühen Siedlungen zurückgeht. Die Dorfstruktur mit ihren engen Gassen, alten Bauernhöfen und gepflegten Villen spiegelt die Lebensweise wider, bei der Landwirtschaft und Adel seit Jahrhunderten eng verbunden sind.
Der Ort ist mit dem Auto von Mailand oder Lecco aus leicht zu erreichen, ohne eigene Bahnstation können Besucher aber mit Bussen zur nahe gelegenen Station Besana in Brianza fahren. Mehrere Buslinien wie die D48 und D80 verbinden Casatenovo regelmäßig mit größeren Städten der Umgebung.
Ein alter Aquädukt aus dem frühen 19. Jahrhundert führt Wasser von den Quellen bei Brugora zur Villa Gernetto in Lesmo und zeigt heute noch die beeindruckende Ingenieurarbeit früherer Generationen. Die Pegorino-Quellen am Waldrand sind ein stiller Ort, wo Einheimische seit Jahrhunderten Wasser holten und sich in der Natur ausruhten.
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