Carpiano, italienische Gemeinde
Carpiano ist eine kleine Gemeinde in der Metropolitanstadt Mailand mit etwa 4.000 Einwohnern, umgeben von intensiv genutztem Ackerland, das von Flüssen wie dem Lambro, Vettabbia und Lisone bewässert wird. Die Landschaft besteht hauptsächlich aus Feldern und alten Bauernhöfen, sogenannten Cascinen, viele davon sind noch heute in Betrieb.
Die erste bekannte Erwähnung Carpiano stammt aus dem Jahr 836, doch im 14. Jahrhundert wurde es von der Pusterla-Familie aus Mailand beherrscht, bis die Visconti-Familie die Kontrolle übernahmen. Ab 1395 übergab Gian Galeazzo Visconti die Ländereien an Mönche der Certosa von Pavia, die dort fortschrittliche Bewirtschaftungstechniken einführten.
Der Name Carpiano stammt vom lateinischen Wort für Ahornbaum, das in dieser Gegend verbreitet war. Die Häuser sind oft im traditionellen Stil 'a corte' gebaut, mit Wohnungen rund um einen zentralen Hof, was die lange landwirtschaftliche Geschichte des Ortes widerspiegelt.
Der Ort ist leicht von Mailand aus zu erreichen, mit dem Flughafen Linate etwa 16 Kilometer entfernt, oder Sie können die Ringstraße Ovest nehmen und den Schildern zur SS 412 folgen. Von der nächstgelegenen Bahnstation in Melegnano fahren Busse direkt nach Carpiano, was den Besuch einfach macht.
Die Stadt war Schauplatz der Fernsehserie 'Die Geheimnisse von Cascina Vianello' aus den späten 1990er Jahren mit den berühmten italienischen Schauspielern Sandra Mondaini und Raimondo Vianello. Diese Serie brachte Carpiano ins Rampenlicht und machte es bei Fans italienischen Fernsehens bekannt.
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