Collegno, Kommune in der Metropolitanstadt Turin, Italien
Collegno ist eine Gemeinde westlich von Turin in der Lombardei, die sich über mehrere Kilometer erstreckt und mit ruhigen Wohnvierteln geprägt ist. Die Stadt verbindet ländliche Bereiche mit modernen Wohnsiedlungen und wird von mehreren Verkehrssträngen durchzogen.
Der Ort entstand als römische Raststation namens Quintum Collegium, wo Ausgrabungen eine Kirche aus dem fünften Jahrhundert freilegten. Im 17. Jahrhundert gründete Maria Cristina von Frankreich ein Kartäuserkloster, das später als Krankenhaus genutzt wurde.
Das Oratorium San Luigi zeigt italienische religiöse Malerei aus dem 17. Jahrhundert und spiegelt die spirituelle Geschichte der Gemeinde wider. Besucher können heute noch die Kunstwerke und die religiöse Architektur dieser Zeit sehen.
Die Stadt ist leicht mit der Straßenbahn oder dem Bus von Turin aus zu erreichen und hat gute Verbindungen ins Stadtzentrum. Wer zu Fuß erkunden möchte, findet größere Abstände zwischen Sehenswürdigkeiten, daher ist eine Fahrt zwischen den Punkten praktisch.
Der ungarische Revolutionär Lajos Kossuth lebte von 1874 bis 1882 in einer Villa nahe dem Bahnhof. Diese Episode verbindet die Gemeinde mit der europäischen Revolutionsgeschichte des 19. Jahrhunderts.
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