Luino, Seestadt in der Provinz Varese, Italien
Luino ist eine Gemeinde am Ostufer des Lago Maggiore in der Provinz Varese in Norditalien, rund 202 Meter über dem Meeresspiegel. Die Uferlinie verläuft neben dem alten Zentrum mit Plätzen, Gassen und einem kleinen Hafen, von dem aus Boote in Richtung der gegenüberliegenden Schweizer Seite ablegen.
Die Ansiedlung reicht bis in die Römerzeit zurück, als der Ort Teil einer Handelsroute zwischen dem Alpenraum und der Poebene war. Im Mittelalter wuchs der Ort durch den Handel mit Waren aus den umliegenden Tälern und dem Seeweg nach Norden.
Der Name stammt wahrscheinlich aus keltischen Wurzeln und bezieht sich auf den Gott Lugus, was die frühe Besiedlung der Gegend widerspiegelt. Einheimische treffen sich oft am Seeufer, wo Fischer morgens ihre Boote festmachen und Spaziergänger den Blick auf die gegenüberliegenden Schweizer Berge genießen.
Der Bahnhof bietet regelmäßige Verbindungen nach Mailand und in die Schweiz, während Schiffe mehrmals täglich zwischen den Ufern des Sees verkehren. Der Markttag am Mittwoch zieht viele Besucher an, sodass frühere Ankunft ratsam ist, um Gedränge zu vermeiden.
Ein Netz schmaler mittelalterlicher Gassen führt vom Zentrum hinunter zur Uferpromenade, wo sich an klaren Tagen die Berggipfel der Schweiz im Wasser spiegeln. Einige Häuser an der Seeseite bewahren noch alte Bootsanlegestellen aus Stein, die früher für den direkten Zugang zum See genutzt wurden.
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