Ispra, Forschungszentrum am Lago Maggiore, Italien
Ispra ist eine Gemeinde an der östlichen Küste des Lago Maggiore in der Provinz Varese, umgeben von Kiefern-, Kastanien- und Eichenhainen. Das Gelände liegt auf etwa 220 Metern Höhe und erstreckt sich über mehrere Ortschaften, die durch lokale Verkehrswege verbunden sind.
Der Name Ispra erschien erstmals in Dokumenten aus dem Jahr 712, möglicherweise vom lateinischen Wort hispida für felsiges Gelände abgeleitet. Die Besiedlung des Ortes reicht somit über 1.300 Jahre zurück und zeigt eine lange Geschichte am Ufer des Sees.
Das Europäische Forschungszentrum Joint Research Centre beschäftigt Wissenschaftler aus vielen Ländern, die an Projekten zu Umwelt und Sicherheit arbeiten. Die Präsenz dieser internationalen Institution hat die lokale Gemeinschaft geprägt und macht den Ort zu einem Zentrum wissenschaftlichen Austauschs.
Die drei Ortschaften Barza, Cascine und Quassa bilden die Gemeinde und sind durch lokale Busverbindungen sowie Wassertaxis über den See miteinander verbunden. Der See bietet auch eine alternative und landschaftlich schöne Möglichkeit, die verschiedenen Teile zu erkunden.
Das Forschungszentrum bewahrt auf seinem Gelände eine Fläche von etwa 157 Hektar mit ursprünglichen Beständen von Kiefern, Birken, Eichen und Kastanien. Diese naturbelassenen Wälder bilden einen ungewöhnlichen Kontrast zu den modernen wissenschaftlichen Gebäuden und zeigen, wie Forschung und Natur hier nebeneinander bestehen.
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