La Salle, italienische Gemeinde
La Salle ist ein kleines Bergdorf in Süditalien, das auf etwa 1.000 Metern Höhe in der Aostatal liegt und von Weinbergen und Obstgärten umgeben ist. Die Dorfstraßen sind gepflastert, alte Stein- und Holzgebäude sind sorgfältig erhalten, und kleine Kapellen mit farbigen Fresken prägen das Landschaftsbild zusammen mit der Burg Châtelard aus dem 13. Jahrhundert.
La Salle wurde von keltischen Stämmen gegründet und später von Römern um 25 v. Chr. besiedelt, bevor es im Mittelalter unter die Kontrolle der Grafen und Herzöge von Savoyen fiel. Die Region war über Jahrhunderte hinweg Gegenstand feudaler Konflikte zwischen verschiedenen Herrschern, bis Frankreich die Kontrolle während der Napoleonischen Zeit übernahm und das Gebiet schließlich im 19. Jahrhundert an Italien zurückging.
Der Name La Salle stammt aus dem Französischen und bedeutet "der Saal". Das Dorf bewahrt seine alpine Identität durch traditionelle Feste wie das Fest des Heiligen Kassian, bei dem Bewohner in historischer Kleidung tanzen und singen. Die Badoche-Tänze auf dem Dorfplatz und die Weinherstellung sind lebendige Ausdrücke der lokalen Kultur, die Besucher unmittelbar erleben können.
La Salle ist gut mit dem Bus über die Linie Aosta-Courmayeur zu erreichen und funktioniert als Ausgangspunkt für die Erkundung des Valle d'Aosta. Es gibt Unterkünfte in gemütlichen Lodges und Hotels, Bauernhöfe mit Obstpflückmöglichkeiten, Weingüter und mehrere Restaurants, die lokale Gerichte anbieten.
Der Lenteney-Wasserfall ist ein verstecktes Juwel in der Nähe des Dorfes, umgeben vom Wald von Derby, dessen Wasser von Gletschern der Paramont-Kette gespeist wird. Das Wasser stürzt besonders im Frühling spektakulär herab, wenn die Schneeschmelze fließt, und schafft einen friedlichen Ort inmitten von Bäumen und frischer Bergluft.
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