Pinerolo, Verwaltungszentrum im Piemont, Italien
Pinerolo ist eine Stadt im Piemont, etwa 40 Kilometer südwestlich von Turin gelegen. Der Fluss Chisone fließt durch das Gemeindegebiet, während die Altstadt sich am Fuß der Alpen entlang mehrerer Hügel erstreckt.
Kaiser Otto II. erwähnte den Ort erstmals im Jahr 981 in einer Urkunde für die Bischöfe von Turin. Über Jahrhunderte wechselte die Herrschaft zwischen italienischen Adelshäusern und dem französischen Königshaus, bis das Gebiet endgültig an Savoyen fiel.
Der Name stammt aus dem Mittelalter und verweist auf einen nahegelegenen Pinienwald, der damals die Region prägte. Heute durchziehen enge Gassen und Arkaden die Altstadt, wo Marktstände und Geschäfte das Bild bestimmen.
Die Bahnhofshalle liegt zentral nahe der Altstadt und bietet regelmäßige Verbindungen nach Turin. Busse fahren in die umliegenden Täler und Bergdörfer, wobei die Frequenz von Wochentag und Jahreszeit abhängt.
Eine Kavallerieakademie besteht hier seit mehreren Jahrhunderten und bildet heute noch Offiziere und Reiter aus. Die Stallungen und Übungsplätze liegen am Stadtrand und sind gelegentlich für Besichtigungen zugänglich.
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