Rivoli, Kommunale Verwaltungseinheit in der Provinz Turin, Italien
Rivoli ist eine Gemeinde westlich von Turin, die sich über sanfte Hügel und eine kleine Ebene in der Metropolstadt Turin erstreckt. Das Ortsbild wird vom großen Schloss auf einer Anhöhe geprägt, während die Wohnviertel darunter bis zum Fluss Dora reichen.
Keltische Stämme lebten hier, bis römische Legionen das Gebiet im dritten Jahrhundert vor Christus eroberten und eine Siedlung entlang der Straße nach Gallien errichteten. Im Mittelalter bauten die Savoyer eine Festung, die später zum barocken Schloss umgestaltet wurde.
Der Name der Ortschaft kommt vom lateinischen Ripa, was Ufer bedeutet, da sie einst am Rand eines Flusses lag. Heute sieht man im Zentrum Häuser aus dem 18. Jahrhundert und Straßencafés, in denen Einheimische nachmittags Kaffee trinken.
Ein Besuch im Schloss dauert ungefähr zwei Stunden und zeigt Kunstwerke in mehreren Stockwerken. Die Hügel rund um das Zentrum eignen sich für Spaziergänge mit Ausblick auf die nahen Alpen.
Das Schloss besitzt einen unvollendeten Flügel aus dem 18. Jahrhundert, dessen Backsteinwände noch heute sichtbar den Bauplatz zeigen. Im Innenhof steht ein alter Brunnen, aus dem früher Wasser für die königlichen Küchen kam.
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