Garlasco, italienische Gemeinde
Garlasco ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Pavia in der Lombardei. Die Stadt liegt in der flachen Region Lomellina nahe dem linken Ufer des Terdoppio-Baches und umfasst 18 kleinere Ortschaften und Dörfer. Das Zentrum zeigt eine Mischung architektonischer Stile: ein Schloss aus dem 14. bis 15. Jahrhundert mit ursprünglichem Turm, das Theater Martinetti von etwa 1830 mit Logen ähnlich der Mailänder Scala, sowie religiöse Bauwerke wie das Heiligtum Madonna della Bozzola mit seiner charakteristischen achteckigen Kuppel.
Die Gemeinde könnte vor römischen Zeiten gegründet worden sein, möglicherweise durch keltische oder gallische Völker, wobei erste schriftliche Aufzeichnungen aus dem 10. Jahrhundert stammen. Im 13. Jahrhundert fiel sie unter die Kontrolle von Mailänder Familien, später unter das Königreich Piemont-Sardinien, bis sie nach dem österreichischen Rückzug wieder zur Provinz Pavia gehörte.
Der Name Garlasco hat verschiedene Ursprünge: Einige verbinden ihn mit lateinischen Wörtern, andere mit alten keltisch-germanischen Sprachen. Die Gemeinde ist stolz auf ihre Verbindung zur Landwirtschaft, besonders zum Reisanbau, der seit dem 19. Jahrhundert die tägliche Arbeit und die Rhythmen der Menschen prägt.
Die Stadt ist mit dem Auto leicht zu erreichen und verfügt über grundlegende Geschäfte und Dienstleistungen. Der beste Erkundungserlebnis bietet sich beim Zu-Fuß-Gehen durch die ruhigen Straßen, wo man die alten Gebäude und die ländliche Umgebung am besten wahrnimmt.
Ein Heiligtum in der winzigen Ortschaft Cascina Cabassa mit nur etwa 15 Einwohnern zieht das ganze Jahr über Pilger an, die eine Quelle besuchen, die seit Generationen als wundersam verehrt wird. Diese verborgene Ecke offenbart eine tiefe religiöse Hingabe, die weit über die Größe des Ortes hinausgeht.
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