Gallarate, Verwaltungsgemeinde in der Provinz Varese, Italien.
Gallarate ist eine Gemeinde in der Provinz Varese in der Lombardei, südwestlich des Lago Maggiore gelegen und Teil des Ballungsraums Mailand. Die Stadt erstreckt sich über flaches und leicht hügeliges Gelände, durchzogen von Wohnvierteln, Gewerbegebieten und Parks.
Die Siedlung bestand bereits unter den Kelten und wuchs später zu einem römischen Militärstützpunkt heran. Nach dem Fall von Castelseprio im Jahr 1287 wurde die Stadt zum Verwaltungssitz der Grafschaft Seprio.
Das Gebiet war schon in keltischer Zeit besiedelt und trug einen Namen gallischen Ursprungs, der sich über die Jahrhunderte erhielt. Heute ziehen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in öffentlichen Räumen Besucher an, die Werke lokaler und internationaler Künstler entdecken möchten.
Der Hauptbahnhof bietet häufige Verbindungen nach Mailand und zu anderen Städten in der Region, was das Reisen durch die Lombardei erleichtert. Wer den zentralen Bereich zu Fuß erkundet, findet Geschäfte, Cafés und Verwaltungsgebäude in kurzer Distanz zueinander.
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich hier eine blühende Textilindustrie, die das wirtschaftliche Leben der Stadt grundlegend veränderte. Viele der alten Fabrikgebäude stehen noch und werden heute für andere Zwecke genutzt, was an diese industrielle Vergangenheit erinnert.
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