Teramo, Provinzhauptstadt in den Abruzzen, Italien
Teramo ist eine regionale Hauptstadt in den Abruzzen, die sich zwischen den Flüssen Tordino und Vezzola ausbreitet, auf halbem Weg zwischen der Adriaküste und dem Gran Sasso. Die Altstadt zeigt enge Gassen und offene Plätze, an denen sich Cafés und Läden aneinanderreihen, während die neueren Viertel breite Straßen und Wohnblöcke bieten.
Die Siedlung hieß ursprünglich Interamna und wurde von Etruskern besiedelt, bevor sie unter römischer Herrschaft zu einem Handelsposten wurde. Im Mittelalter wechselte die Stadt mehrfach den Besitzer und erhielt ihre heutige Gestalt durch Bauwerke aus der Renaissance und dem Barock.
Die Kathedrale trägt den Namen des heiligen Berardo, eines Bischofs aus dem 12. Jahrhundert, der heute als Schutzpatron der Stadt verehrt wird. Besucher sehen im Inneren Altäre und Steinreliefs, die über Jahrhunderte hinweg entstanden sind und noch immer für Gottesdienste genutzt werden.
Die Straßen im Zentrum sind größtenteils eben und können zu Fuß erkundet werden, obwohl manche Gassen gepflastert oder mit Kopfsteinpflaster ausgelegt sind. Wer empfindliche Gelenke hat, sollte festes Schuhwerk wählen und beim Gehen aufpassen.
Auf einer Anhöhe am Stadtrand steht ein Observatorium, das Führungen anbietet und Besucher durch Teleskope die Planeten und Sternhaufen betrachten lässt. Die Lage fernab von Straßenlaternen ermöglicht klare Sicht auf den Nachthimmel, was in weiten Teilen Mittelitaliens selten geworden ist.
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