Fermo, Provinzhauptstadt in Marken, Italien
Fermo ist eine Provinzhauptstadt in den Marken in Italien, die sich über einen Hügel mit mehreren Straßenebenen erstreckt und von Wohngegenden umgeben ist. Die Altstadt liegt auf einer Höhe von 319 Metern und ist durch schmale Gassen verbunden, die zu offenen Bereichen mit Blick auf die umliegenden Täler führen.
Die Siedlung wurde 264 v. Chr. als Firmum Picenum gegründet und entwickelte sich zu einer lateinischen Kolonie mit engen Verbindungen zu Rom. Im Mittelalter wurde sie ein wichtiges kirchliches und politisches Zentrum in der Region und behielt ihre Bedeutung bis in die frühe Neuzeit.
Der Name der Stadt stammt vom lateinischen Firmum ab und erinnert an ihre Rolle als römische Kolonie in der antiken Region Picenum. Besucher bemerken die großen öffentlichen Plätze und Treppen, die heute als Treffpunkte für Einheimische dienen und bei Festivals oft mit Bühnen und Ständen gefüllt werden.
Die Altstadt lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten über steile Straßen und Treppen erreichbar sind. Busse verbinden die Stadt mit Porto San Giorgio an der Küste und anderen Gemeinden in der Provinz, mit regelmäßigen Abfahrten während des Tages.
Unter der Stadt liegt ein römisches Zisternensystem mit mehreren Ebenen, das über Jahrhunderte hinweg für die Wasserversorgung genutzt wurde. Diese unterirdischen Gewölbe sind bis heute zugänglich und zeigen die fortgeschrittenen Bautechniken der Antike mit ihren Bögen und Kammerverbindungen.
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