Pisa, Universitätsstadt in der Toskana, Italien
Pisa ist eine Stadt in der Toskana, die sich entlang beider Ufer des Arno ausbreitet und deren historisches Zentrum von mittelalterlichen Mauern umschlossen wird. Die Straßen führen von den Flussufern zu offenen Plätzen, auf denen Kirchen, Paläste und niedrige Wohnhäuser ein zusammenhängendes Stadtbild aus vergangenen Jahrhunderten bilden.
Nach der Gründung als römische Kolonie im 2. Jahrhundert vor Christus entwickelte sich die Stadt zu einer Seemacht, die den Handel im westlichen Mittelmeer bis ins 13. Jahrhundert kontrollierte. Der Niedergang der Handelsrouten verschob später die Bedeutung auf das Landesinnere und förderte die Rolle der Universität als Bildungszentrum.
Studenten aus verschiedenen Ländern beleben die Straßen rund um die Universität, während sich abends kleine Gruppen in den Cafés entlang des Arno treffen. Einheimische durchqueren oft zu Fuß oder mit dem Fahrrad die engen Gassen, was dem Alltag einen ruhigen und nachbarschaftlichen Rhythmus verleiht.
Der Hauptbahnhof im Süden des Zentrums bietet Verbindungen nach Florenz, Rom und Genua, während der internationale Flughafen im Westen mehrere europäische Ziele bedient. Das Zentrum ist zu Fuß gut erreichbar, und viele Besucher nutzen Fahrräder, um zwischen den verschiedenen Vierteln zu wechseln.
Auf dem Platz des Doms stehen vier große Bauwerke aus weißem Marmor, darunter die Kathedrale, das Baptisterium, der Glockenturm und ein Monumentalfriedhof. Der schiefe Turm neigt sich aufgrund des nachgebenden Bodens, ein Problem, das bereits während der Bauarbeiten im Mittelalter sichtbar wurde.
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