Isernia, Provinzhauptstadt in Molise, Italien.
Isernia ist eine Provinzhauptstadt in der Region Molise in Süditalien, die auf einer felsigen Erhebung von 423 Metern zwischen den Flüssen Carpino und Sordo liegt. Die Altstadt erstreckt sich entlang enger Gassen, die sich um die zentrale Piazza und die Kathedrale winden, während neuere Viertel die umliegenden Hänge hinabsteigen.
Ausgrabungen am Fundort La Pineta in der Nähe haben Spuren menschlicher Besiedlung aus der Zeit vor 700.000 Jahren ans Licht gebracht, was dies zu einem der ältesten bewohnten Orte Europas macht. Im Mittelalter wurde die Stadt mehrfach von Erdbeben und Konflikten heimgesucht, was immer wieder Wiederaufbauphasen nach sich zog.
Der Dom Santa Maria Assunta zeigt verschiedene Baustile, die von den zahlreichen Umbauten über die Jahrhunderte zeugen. An Sonntagen versammeln sich Einwohner aus dem ganzen Tal zum Gottesdienst in der Kathedrale, die das geistliche Zentrum der Gemeinde bildet.
Regelmäßige öffentliche Verkehrsmittel verbinden die Wohnviertel mit dem Zentrum und den umliegenden Gemeinden, sodass Besucher sich bequem bewegen können. Die engen Gassen der Altstadt eignen sich am besten zum Erkunden zu Fuß, während die neueren Viertel mit dem Bus leichter erreichbar sind.
Die Fontana Fraterna aus dem 13. Jahrhundert besteht aus lebendigen Steinplatten, die in einem ungewöhnlichen Muster angeordnet sind, das Handwerker der Region über Generationen weiterentwickelt haben. Das Wasser fließt auch heute noch durch die ursprünglichen Kanäle und versorgt den Platz, auf dem sich früher Händler und Reisende trafen.
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