Eraclea, Küstengemeinde in der Metropolitanstadt Venedig, Italien
Eraclea ist eine kleine Küstengemeinde an der Adria mit einem sechs Kilometer langen Strand und dichtem Pinienwald, der die Küste schützt. Hinter dem Strand liegt die Laguna del Mort, ein flaches Naturgebiet mit sandigem Untergrund, das von der Natur geprägt wird.
Die Siedlung war bis 742 n. Chr. ein wichtiges Zentrum, bevor sie wegen Überschwemmungen und Gesundheitsproblemen aufgegeben wurde. Die Region verlor ihre politische Bedeutung, entwickelte sich aber später zu einem Küstendorf mit starken Verbindungen zum Meer.
Die Gemeinde bewahrt ihre Verbindung zur Fischerei und Landwirtschaft in lokalen Märkten, wo Bewohner traditionelle Produkte aus der Region verkaufen. Man sieht hier noch, wie die Menschen mit dem Meer und dem Land arbeiten, was das Alltagsleben prägt.
Besucher können mit dem Bus vom Flughafen Venedig Marco Polo oder mit dem Zug zur nahegelegenen Station San Donà di Piave anreisen. Das Dorf ist leicht zugänglich und ideal für Tagesausflüge von Venedig aus.
Die Laguna del Mort entstand 1935 durch einen Dammbruch des Piave-Flusses und beherbergt heute eine Vielzahl von Meeresorganismen in ihren flachen, sandigem Wasser. Dieses Naturereignis schuf einen einzigartigen Lebensraum, den Besucher selten erwarten.
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