Oderzo, Römische Ausgrabungsstätte in Oderzo, Italien
Oderzo ist eine Stadt in der Provinz Treviso, die sich über den Fluss Monticano erstreckt und römische Ruinen aus der Antike bewahrt. Das Stadtzentrum verbindet mittelalterliche und Renaissance-Gebäude mit archäologischen Stätten, die das mehrschichtige Erbe dieser historischen Siedlung zeigen.
Das ursprüngliche Opitergium war ein Handelsplatz der Veneter, bis es 48 v. Chr. zur römischen Gemeinde wurde und in der Antike mehrere zehntausend Einwohner erreichte. Der Ort spielte danach eine Rolle in der regionalen Geschichte, bis er durch spätere Invasionen und Veränderungen seine frühere Bedeutung verlor.
Das Archäologische Museum in Palazzo Foscolo zeigt römische Mosaike, venetische Inschriften, antike Münzen und Grabsteine aus der Region. Diese Sammlung erzählt vom täglichen Leben der Menschen, die hier vor Tausenden von Jahren lebten.
Das Stadtzentrum ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar und verbindet sich leicht mit größeren Städten in Venetien. Geführte Touren helfen dabei, die archäologischen Stätten im Freien zu erkunden und die Struktur der antiken Stadt zu verstehen.
Unter der Stadt verläuft ein Tunnel, der Piazza Grande mit Piazza Castello verbindet und eine gut erhaltene römische Straße mit ihren ursprünglichen Pflastersteinen zeigt. Diese unterirdische Route ermöglicht einen direkten Blick auf die antike Verkehrswegestruktur.
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