Barrea, Berggemeinde in der Provinz L'Aquila, Italien
Barrea ist ein bergiges Dorf in der Provinz L'Aquila, das auf 1.060 Metern Höhe auf einer Anhöhe liegt und einen künstlichen See überblickt, der durch die Aufstauung des Sangro-Flusses entstanden ist. Die Lage an diesem Stausee prägt das Landschaftsbild und bietet Besuchern einen Blick auf die Umwandlung der Natur durch menschliche Eingriffe.
Das Dorf hatte seinen Ursprung um das Jahr 996 als Vallis Regia und entwickelte sich um ein benediktinisches Kloster, das Schutz während verschiedener Konflikte bot. Diese frühe monasteriale Besiedlung legte den Grundstein für die Kontinuität der Ansiedlung über Jahrhunderte hinweg.
Der Ort wird geprägt durch zwei große Volksfeste im Jahresverlauf, die das Leben im Dorf bestimmen und traditionelle Bräuche bewahren. Die Menschen sammeln sich zu diesen Gelegenheiten, um gemeinsam zu feiern und ihre Verbindung zur Geschichte und zum Glauben zu erneuern.
Das Dorf ist von der Autobahnausfahrt bei Cocullo an der A25 erreichbar und kann auch per Bus oder Bahn von Avezzano und Sulmona erreicht werden. Wer anreist, sollte beachten, dass die Bergregion Geduld beim Fahren erfordert und die beste Zeit für einen Besuch die wärmeren Monate sind.
Der Ort bewahrt antike Defensivmauern und Ruinen eines alten Schlosses, die in die Landschaft des Nationalpark Abruzzen integriert sind. Zusätzlich befinden sich hier Überreste einer vorvölkerromäischen Nekropolis, die Archäologen viel über die frühen Bewohner der Region erfahren ließ.
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