Bitetto, italienische Gemeinde
Bitetto ist eine kleine Stadt in der Region Apulien in Süditalien, die auf den Hängen des Hochplateaus Murge liegt und von landwirtschaftlichen Feldern umgeben ist. Die Stadt hat schmale Gassen mit alten Steinhäusern, ruhige Innenhöfe und mehrere Kirchen aus verschiedenen Epochen, darunter die Kathedrale San Michele Arcangelo mit ihrer einfachen romanischen Architektur und einem Glockenturm aus dem 18. Jahrhundert.
Die erste schriftliche Erwähnung von Bitetto stammt aus dem Jahr 959, doch archäologische Funde deuten auf Besiedlung seit dem 4. Jahrhundert v.Chr. durch das Volk der Iapigi hin. Die Stadt war ein wichtiges religiöses Zentrum ab dem 11. Jahrhundert mit einem eigenen Bischof und erlebte wechselvolle Herrschaften durch Römer, Byzantiner und verschiedene mittelalterliche Mächte, bevor sie im 19. Jahrhundert erneut wuchs.
Der Name Bitetto stammt von einem kleinen Bach, der einst durch die Straßen floss und Menschen zu Treffen und gegenseitiger Hilfe zusammenbrachte. Die Stadt bewahrt Traditionen der Landwirtschaft und des Handwerks, wobei Olivenernte und handwerkliche Fertigkeiten bis heute im alltäglichen Leben sichtbar sind.
Die beste Art, Bitetto zu erkunden, ist zu Fuß, da viele Gassen zu schmal für Autos sind und das Schlendern durch die engen Straßen das beste Erlebnis bietet. Es gibt Parkplätze außerhalb des alten Stadtzentrums, und lokale Cafes und Restaurants in der Nähe des Hauptplatzes servieren einfache, schmackhafte Gerichte mit frischen Zutaten von nahegelegenen Bauernhöfen.
Die Stadt ist berühmt für ihre Sorte Termite-Oliven, kleine grüne oder purpurrote Früchte mit süßlichem Geschmack, die von Hand von spätem Sommer bis Herbst geerntet werden. Lokale Bäckereien stellen Taralli her, knusprige handwerklich gefertigte Salzstangen, die perfekt zu Käse oder Wein passen.
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