Giovinazzo, Küstengemeinde in Apulien, Italien
Giovinazzo ist eine Hafenstadt an der adriatischen Küste mit mittelalterlichen Ursprüngen und einem historischen Zentrum, das sich entlang des Wassers erstreckt. Die engen Gassen sind von Kalksteingebäuden geprägt, und die befestigte Hafenanlage stammt aus dem Mittelalter.
Die Stadt wurde während der römischen Zeit als Natiolum gegründet und entwickelte sich durch byzantinische und normannische Perioden zu einem wichtigen Handelszentrum. Starke Verbindungen zu Venedig prägten das Wirtschaftsleben der Stadt über Jahrhunderte.
Die Kathedrale Santa Maria Assunta zeigt normannischen Baustil mit östlichen und westlichen Einflüssen aus dem 12. Jahrhundert. Man kann diese architektonischen Merkmale beim Betreten des Gotteshauses direkt erleben und erkennen.
Der zentrale Bahnhof bietet regelmäßige Verbindungen zu größeren Städten in der Region an. Man kann von hier aus einfach die benachbarten Küstenstädte und das Umland erkunden.
Zwei ursprüngliche Säulen der Via Traiana befinden sich in der Stadt, obwohl die römische Straße in ihrer Betriebszeit nicht durch die Siedlung verlief. Diese Säulen wurden möglicherweise als Baumaterial oder für symbolische Zwecke später nach Giovinazzo gebracht.
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