Novi Ligure, Industriestadt in der Provinz Alessandria, Italien.
Novi Ligure ist eine Stadt in der Provinz Alessandria im Nordwesten Italiens, die an einem Knotenpunkt für Bahnlinien liegt. Die Ortschaft erstreckt sich über eine sanfte Hügellandschaft in 197 Metern Höhe, umgeben von Feldern und niedrigen Anhöhen, die den Übergang vom Flachland zur ligurischen Küste markieren.
Im Jahr 970 schenkte Kaiser Otto I. dieses Land dem Kloster San Salvatore in Pavia, das die Siedlung Curtis Nova nannte und verwaltete. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Stadt zwischen den Herrschaften der Visconti, der Republik Genua und später des Königreichs Savoyen, bevor sie 1861 Teil des vereinten Italien wurde.
Der Name stammt von einem lateinischen Wort für Neuland, und die Prägung der ligurischen Republiken zeigt sich noch an den Fassaden der Altstadt. Familien aus Genua ließen ihre Landsitze hier errichten, und die Fresken an den Außenmauern bilden die Verbindung zwischen der Architektur der Küste und dieser Binnenstadt.
Die Altstadt lässt sich zu Fuß erkunden, und die Bahnverbindungen erleichtern Tagesausflüge nach Genua, Turin oder Mailand. Der Großteil der Schokoladen- und Süßwarenbetriebe liegt außerhalb des Zentrums, doch einzelne Geschäfte im Ort verkaufen lokale Produkte.
Das Museo dei Campionissimi bewahrt Trikots, Fahrräder und Fotografien, die an Costante Girardengo und Fausto Coppi erinnern, zwei Radsportler aus dieser Gegend. Die Sammlung zeigt auch Medaillen und persönliche Gegenstände, die den Alltag der Fahrer im 20. Jahrhundert dokumentieren.
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