Ätna, Aktiver Vulkan auf Sizilien, Italien
Der Ätna ist ein Schichtvulkan an der Ostküste Siziliens und erreicht eine Höhe von 3357 Metern über dem Meeresspiegel. Seine Form ändert sich regelmäßig durch aufeinanderfolgende Ausbrüche, die neue Krater am Gipfel und an den Flanken bilden.
Erste Aufzeichnungen einer Eruption stammen aus dem Jahr 1500 vor Christus, als explosive Aktivität die Bevölkerung Ostsiziliens zur Flucht zwang. Im Laufe der Jahrhunderte prägten wiederholte Ausbrüche die Besiedlung und die wirtschaftliche Entwicklung der Region.
Die fruchtbaren Vulkanböden rund um den Berg ermöglichen den Anbau von Weinreben, Obstgärten und Pistazien, die in kleinen Parzellen bis auf mittlere Höhen reichen. Lokale Familien bewirtschaften diese Felder seit Generationen und verkaufen ihre Produkte in den umliegenden Dörfern und auf regionalen Märkten.
Ein Kabelbahnsystem ab Rifugio Sapienza führt Besucher in höhere Lagen, während im Winter die Nordhänge für Skifahrer geöffnet sind. Wetterumschwünge und vulkanische Aktivität können den Zugang zu bestimmten Bereichen kurzfristig einschränken, daher lohnt es sich, vor dem Aufstieg lokale Hinweise zu beachten.
Die Höhe des Gipfels schwankt von Jahr zu Jahr, wobei 2021 eine Zunahme um etwa 30 Meter durch abgelagerte Eruptionsmaterialien verzeichnet wurde. Diese wiederkehrenden Höhenveränderungen machen jede offizielle Messung zu einer vorübergehenden Momentaufnahme.
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