Acqui Terme, Thermalstadt im Piemont, Italien
Acqui Terme ist eine Gemeinde in der Provinz Alessandria in der Region Piemont im Nordwesten Italiens, bekannt für ihre Thermalquellen entlang des Flusses Bormida. Die Stadt liegt in den Hügeln des Monferrato und verbindet alte römische Badeanlagen mit mittelalterlichen Bauwerken und modernen Wellnesseinrichtungen.
Die Römer gründeten hier im Jahr 172 vor Christus eine Siedlung namens Aquae Statiellae und nutzten die heißen Quellen für öffentliche Bäder. Im Mittelalter wurde die Stadt von den Markgrafen von Monferrato regiert und erhielt Befestigungen, die teilweise bis heute stehen.
Der Name der Stadt stammt von den lateinischen Wörtern für Wasser, was auf die heißen Quellen hinweist, die seit Jahrhunderten genutzt werden. Besucher sehen heute Einheimische, die Flaschen füllen oder sich an den öffentlichen Brunnen treffen, während in den historischen Badehäusern Menschen Behandlungen genießen.
Die heißen Quellen sind das ganze Jahr über zugänglich, wobei die wichtigste öffentliche Quelle direkt im Stadtzentrum frei zu sehen ist. Besucher können zu Fuß durch die Altstadt gehen, wo die meisten Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen und leicht zu erreichen sind.
Eine der heißen Quellen dampft mitten auf einem öffentlichen Platz und erreicht Temperaturen von etwa 75 Grad Celsius, was man schon von weitem sehen kann. Die Stadt ist auch für einen süßen Rotwein und weiche Mandelplätzchen bekannt, die in vielen Geschäften und Cafés erhältlich sind.
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