Cervignano del Friuli, italienische Gemeinde
Cervignano del Friuli ist eine kleine Gemeinde in der Region Udine, die an sanften Hügeln neben dem Fluss Ausa liegt. Die Stadt hat unterirdische Wasserquellen, eine alte Kirche namens Duomo Maria und hauptsächliche Straßen wie die Lungusaa mit Läden und Cafes.
Die Stadt geht auf eine römische Station namens Praedium Servilianum zurück, deren Ruinen noch in einem großen archäologischen Gebiet sichtbar sind. Nach der Zerstörung durch die Hunnen im Jahr 452 wurde das Gebiet später von den Langobarden besiedelt und erhielt seine erste Benediktiner-Abtei im Jahr 668.
Cervignano zeigt seine Herkunft in Straßennamen und in der Landbevölkerung, die bis heute von Landwirtschaft lebt. Die Gegend prägt ein ländliches Leben, bei dem lokale Traditionen wie das Krapfen-Gebäck in den Bäckereien noch lebendig sind.
Die Stadt ist gut zu Fuß erreichbar, mit ruhigen Straßen und schönen Ausblicken auf die umliegende Landschaft. Es ist empfehlenswert, langsam zu gehen und die alte Straße Via Lungoausa mit ihren engen Gassen und alten Gebäuden zu erkunden.
Das Benediktinerkloster Sant Michele Arcangelo wurde um 668 auf einer von Gräben und dem Ausa-Fluss umgebenen Insel erbaut und war das erste Benediktinerkloster in Friuli. Die Nonnen eines anderen Klosters trockneten später die sumpfigen Länder um die Stadt, was ermöglichte, dass Menschen dort leben konnten.
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