Polignano a Mare, Küstengemeinde in Apulien, Italien
Polignano a Mare ist eine Küstengemeinde in der Metropolitanstadt Bari in Apulien, die auf Kalksteinfelsen über der Adria liegt. Die Altstadt besteht aus niedrigen weißen Gebäuden, die sich entlang der Klippen drängen, während unter den Felsen mehrere Meereshöhlen ins Gestein einschneiden.
Archäologische Funde in der Grotta di Santa Barbara zeigen, dass Menschen hier bereits in der Jungsteinzeit siedelten. Später entwickelte sich an dieser Stelle die griechische Stadt Neapolis, die im Lauf der Jahrhunderte unter byzantinischer, normannischer und spanischer Herrschaft stand.
Viele Einheimische treffen sich auf der Piazza dell'Orologio, wo der alte Uhrturm das Leben in der Altstadt markiert. An Sommerabenden sitzen Familien vor den Häusern und unterhalten sich, während Kinder auf den engen Gassen zwischen den weißen Mauern spielen.
Die Bahnstation im Talgrund liegt etwa zehn Gehminuten unterhalb der Altstadt auf den Felsen. Wer mit dem Zug anreist, sollte festes Schuhwerk tragen, da der Aufstieg über Treppen und steile Wege führt.
Ein Restaurant namens Grotta Palazzese liegt in einer natürlichen Kalksteinhöhle etwa 22 Meter über dem Meeresspiegel und erlaubt Gästen, bei Sonnenuntergang zu speisen. Die Höhle selbst wurde bereits im 18. Jahrhundert für Empfänge und Feste genutzt, lange bevor sie zu einem Gastronomiebetrieb wurde.
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