Bovino, italienische Gemeinde
Bovino ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Foggia, die auf einem Hügel in der Region Apulien liegt. Das Dorf besteht aus eng zusammengepackten Steinhäusern mit engen Gassen und Treppen, die sich den Hang hinauf und hinunter winden, während mehrere Kirchen und ein altes Schloss die historische Struktur prägen.
Der Ort wurde von den Dauni, einem antiken Volk der Gegend, gegründet und später als Vibinum von den Römern als Kolonie errichtet. Im Jahr 876 n.Chr. wurden die Mauern errichtet, die das Dorf noch heute umgeben und seine mittelalterliche Umgestaltung kennzeichnen.
Der Name Bovino leitet sich vom römischen Namen Vibinum ab und spiegelt die lange Verbindung des Ortes zur antiken Vergangenheit wider. Heute können Besucher sehen, wie die Gemeinschaft ihre Traditionen in den engen Gassen und Plätzen lebt, wo sich Menschen zum Plaudern und zum Teilen von Mahlzeiten treffen.
Das Dorf ist am leichtesten mit dem Auto oder Bus von Foggia zu erreichen, wobei der nächste Bahnhof etwa 10 Kilometer entfernt ist. Die Straßen im Zentrum sind eng und zu Fuß begehbar, daher sollten Sie mit festen Schuhen und etwas Zeit zum Erkunden einplanen.
Eine vergessene Tragödie prägt die Geschichte des Ortes: Im Jahr 1656 starben die meisten Einwohner an der Pest, und nur etwa 1.200 Menschen überlebten diesen verheerenden Ausbruch. Diese düstere Vergangenheit hat die demografische Struktur des Dorfes für Jahrhunderte geprägt und ist heute noch in der ruhigen, entschleunigten Art und Weise spürbar, wie die Bewohner ihr Leben leben.
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