Peschici, Küstenkommune in der Provinz Foggia, Italien.
Peschici liegt auf Klippen etwa 90 Meter über der Adria an der Nordostküste des Gargano und zeigt weiß getünchte Häuser, die dicht beieinander auf steilen Hängen stehen. Die enge Bauweise und die Topografie verleihen dem Ort sein charakteristisches Aussehen.
Ein normannisch-schwäbisches Schloss aus dem 13. Jahrhundert steht noch immer im Ort und zeigt, wie die Siedlung gegen Angriffe von See her geschützt wurde. Diese Festung war Teil eines größeren Verteidigungssystems entlang der gesamten Küstenregion.
Der Ort trägt den Namen des heiligen Elias und wird jedes Jahr am 20. Juli mit Prozessionen durch enge Gassen gefeiert, wo Musik erklingt und das Meer von Feuerwerk erhellt wird. Diese Traditionen verbinden die Bewohner mit ihrer Geschichte und dem Meer, das ihr Leben seit Generationen prägt.
Besucher kommen mit Regionalbahn nach Foggia und steigen dann in Busse um, die häufig während der Sommersaison fahren. Es ist hilfreich, sich auf bergige Wege vorzubereiten, da die enge Topografie Fußwege über Treppen und Rampen bedeutet.
Entlang der Klippen stehen mehrere mittelalterliche Wachtürme, die einst das Eindringen von Piraten verhindern sollten. Diese Türme sind immer noch sichtbar und zeigen, wie wichtig die Seeverteidigung für die Existenz dieses Ortes war.
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