San Marco in Lamis, Historische Gemeinde im Gargano-Gebiet, Provinz Foggia, Italien
San Marco in Lamis ist eine Gemeinde im Gargano-Gebiet in der Provinz Foggia, die in einem bergigen Gelände auf etwa 550 Metern Höhe liegt. Das Dorf erstreckt sich über ein hügeliges Terrain mit Feldern und Wäldern, die Teil des Gargano-Nationalparks sind.
Die Gemeinde entwickelte sich um das Kloster, das Benediktinermönche im Mittelalter gründeten, und wuchs später zu einem wichtigen religiösen Zentrum heran. Das Klostergebäude beherbergt Werke aus mehreren Jahrhunderten, darunter Fresken und Kunstwerke aus verschiedenen Epochen der Kunstgeschichte.
Während der Karwoche veranstaltet die Stadt die Fracchie-Prozession, bei der große horizontale Fackeln die Straßen erhellen und eine jahrhundertealte Tradition fortleben lassen. Die Bewohner sprechen untereinander Sandəmarchesə, einen lokalen Dialekt, der nur in dieser Gegend der Region Foggia gesprochen wird.
Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wege des Ortes hügelig sind und es viele Treppen gibt. Das Monasterium ist das Hauptziel, bietet aber begrenzte Besuchszeiten an, daher ist eine gute Planung wichtig.
Das Kloster besitzt eine der größten privaten Bibliotheken mit Tausenden von Büchern, die aus verschiedenen Epochen stammen und nicht überall öffentlich zugänglich sind. Diese Sammlung enthält seltene Handschriften und Drucke, die die religiöse und künstlerische Geschichte der Region dokumentieren.
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