Vieste, Küstengemeinde auf der Gargano-Halbinsel, Italien.
Vieste ist eine Gemeinde an der Adriaküste im Gargano, Provinz Foggia, Italien. Die Altstadt liegt auf einer Landzunge zwischen zwei Sandstränden, umgeben von weißen Kalksteinfelsen, die sich bis zum Meer erstrecken.
Die Ortschaft entstand in der Antike als römische Siedlung und wurde später zu einem byzantinischen Stützpunkt im Mittelalter. Im 16. Jahrhundert zerstörte ein Angriff osmanischer Korsaren große Teile der Bevölkerung und prägte das kollektive Gedächtnis der Region.
Der Name leitet sich vermutlich vom lateinischen Apeneste ab, was auf vorchristliche Ursprünge hinweist. Heute besuchen Gäste die Altstadt, wo Fischer noch immer morgens ihre Netze flicken und mittags in kleinen Tavernen einkehren.
Die Strände sind fußläufig vom Zentrum erreichbar, wobei Treppen und steile Gassen zur Küste hinabführen. Wer die Umgebung erkunden möchte, findet entlang der Küstenstraße Aussichtspunkte und Buchten, die sich mit einem Fahrzeug leichter erreichen lassen.
Ein großer Felsblock aus weißem Kalkstein ragt etwa 26 Meter (85 feet) aus dem Sand am südlichen Strand empor und ist von weitem sichtbar. Einheimische erzählen, dass der Felsen seit Jahrhunderten als Orientierungspunkt für Seefahrer dient, die entlang dieser Küste navigieren.
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