Bucine, italienische Gemeinde
Bucine ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Arezzo, die von grünen Feldern, Weinbergen und Olivenhainen umgeben ist. Das Dorf erstreckt sich entlang des Flusses Ambra und zeigt enge Gassen mit alten Steinbauten, Kirchen wie die San Giovanni Battista und historische Türme wie die Torre Galatrona.
Bucine geht auf das Mittelalter zurück, als es von einer Burg mit Mauern und Türmen geschützt wurde. Die Gegend wurde über Jahrhunderte von Florenz und Siena umkämpft, bis Giulio Vitelli 1564 die Herrschaft übernahm und die Stadt als Marchese regierte.
Bucine trägt den Namen einer alten Siedlung und wird heute von Weinbau und Olivenanbau geprägt, die das tägliche Leben der Gemeinde bestimmen. Die Straßen zeigen Häuser mit Terrakottadächern und Steinmauern, in denen man die ländliche Handwerkskunst und die Verbundenheit der Menschen mit der Erde erkennt.
Das Dorf ist zu Fuß leicht zu erkunden, und bequeme Schuhe sind empfohlen. Die beste Zeit für einen Besuch ist in der Früh oder am späten Nachmittag, wenn das Licht die Steine und Vegetation sanft beleuchtet und eine ruhige Stimmung schafft.
Die Abbey of Badia a Ruoti, gegründet um das Jahr 1000 von Mönchen des Kamaldolese-Ordens, beherbergt Fresken aus dem 16. Jahrhundert und eine bemerkenswerte Darstellung der Krönung der Jungfrau Maria. Ein alter Eichenbaum neben der Abtei gilt als Symbol der Kontinuität und Erinnerung an die lange Geschichte des Ortes.
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