Lamezia Terme, Verkehrsknotenpunkt in Kalabrien, Italien
Lamezia Terme ist eine Gemeinde in der Provinz Catanzaro in der süditalienischen Region Kalabrien. Die Stadt umfasst drei Ortsteile – Nicastro, Sambiase und Sant'Eufemia Lamezia – und liegt auf 216 Metern Höhe im Tal des Flusses Amato zwischen dem Tyrrhenischen und dem Ionischen Meer.
Der normannische Graf Robert Guiscard gründete in Nicastro im Jahr 1062 eine Benediktinerabtei, die einen wichtigen geistlichen Mittelpunkt für die Region schuf. Die drei Ortskerne, die einst eigenständige Städte waren, wurden im 20. Jahrhundert zu einer einzigen Verwaltungseinheit zusammengelegt.
Der Name vereint die beiden Begriffe Lamia, ein früheres Wasserbecken aus der Antike, und die römischen Thermalbäder, die einst hier in Betrieb waren. Das Zentrum des heutigen Ortes erstreckt sich über mehrere ehemals getrennte Siedlungen, die 1968 zu einer einzigen Gemeinde zusammengelegt wurden.
Der internationale Flughafen ermöglicht Verbindungen zu wichtigen europäischen Zielen und liegt südlich der Stadt. Der zentrale Bahnhof verbindet das Gebiet mit anderen italienischen Städten und bietet regelmäßige Verbindungen entlang der kalabrischen Küste.
Der Palazzo D'Ippolito wurde 1763 errichtet und zeigt in seinem spätbarocken Baustil österreichische und ungarische Einflüsse aus der Familiengeschichte seiner Auftraggeber. Die Fassade verbindet süditalienische Formen mit mitteleuropäischen Gestaltungselementen, die in der Region selten anzutreffen sind.
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