Calitri, Historische Hügelgemeinde in der Provinz Avellino, Italien
Calitri liegt auf etwa 530 Metern Höhe und erstreckt sich über mehrere Ebenen mit engen Steinstraßen, die durch Marmortreppen unter alten Bögen verbunden sind. Das Dorf zeigt typische süditalienische Architektur mit dicht bebauten Häusern, die sich an den Hang schmiegen.
Der Erdbeben von 1980 zerstörte große Teile Caltris und löste umfangreiche Wiederaufbauarbeiten aus, die das Aussehen und die Struktur des Dorfes prägen. Der Wiederaufbau veränderte dauerhaft das Erscheinungsbild der Gemeinde.
Der Schutzpatron San Canius wird jedes Jahr am 25. Mai mit traditionellen Prozessionen und Festen gefeiert, die das ganze Dorf durchziehen. Diese Feierlichkeiten sind tief in der lokalen Identität verwurzelt und bringen die Gemeinschaft zusammen.
Die Gemeinde liegt in den Hügeln Kampaniens und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln an größere Zentren angebunden, für den Besuch sollte man sich auf steile Wege und Treppen vorbereiten. Gutes Schuhwerk und etwas Ausdauer sind für das Erkunden des Ortes hilfreich.
Die Neviera, eine alte Eiskammer im Stadtteil Gagliano, ist etwa 15 Meter tief und zeigt eine historische Methode zur Konservierung von Lebensmitteln. Diese unterirdische Struktur war once ein wesentlicher Teil des lokalen Lebens, bevor modernes Kühlen verfügbar wurde.
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