Caorle, Küstengemeinde in der Metropolitanstadt Venedig, Italien
Caorle ist eine Küstengemeinde in der Metropolitanstadt Venedig in Italien, die sich zwischen den Mündungen der Flüsse Livenza und Lemene erstreckt. Das Siedlungsgebiet umfasst Sandstrände, enge Gassen mit bunten Häusern und mehrere Häfen, die das Wasser der Adria mit einem ausgedehnten Lagunensystem im Hinterland verbinden.
Die Siedlung entstand in römischer Zeit als Hafen und wuchs im Mittelalter zu einem wichtigen Stützpunkt der Republik Venedig. Später verlor der Ort an Bedeutung, als größere Häfen das Schiffsverkehr übernahmen, doch die Fischerei blieb bis heute eine tragende Säule der Wirtschaft.
Die Fischer hier verwenden noch heute Holzboote, die nach alter Technik gebaut werden und in den Kanälen zwischen Lagune und Meer fahren. Man kann beobachten, wie Netze von Hand repariert werden und wie der Fang direkt am Kai verkauft wird.
Besucherinnen und Besucher können entlang der Promenade spazieren, die vom historischen Zentrum bis zu den Strandabschnitten führt und einen guten Überblick über die Küstenlinie bietet. Fähren verkehren regelmäßig zu benachbarten Orten entlang der Küste, sodass man mehrere Abschnitte der Adria ohne Auto erkunden kann.
In der Lagune stehen kleine Hütten auf Pfählen, die früher als Lager für Fischernetze dienten und jetzt teilweise als einfache Unterkünfte genutzt werden. Einige haben Strohdächer, die dem salzigen Wind standhalten und ein Bild aus vergangenen Zeiten bewahren.
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