Menaggio, italienische Gemeinde
Menaggio ist eine kleine Stadt am Westufer des Lago di Como in der Lombardei, mit engen gewundenen Straßen, die hinab zum Wasser führen, und Häusern mit Fensterläden aus Stein. Die Uferpromenade erstreckt sich entlang des ruhigen Sees mit breiten Wegen unter Bäumen, wo Hotels, angedockte Boote und Sitzbänke mit Blick auf grüne Hügel und benachbarte Dörfer das Bild prägen.
Menaggio war ein wichtiger Handelspunkt seit mehreren Jahrhunderten und diente als Hafen für Reisende, die den See überquerten. Die Überreste einer Burg aus dem 10. Jahrhundert stehen noch heute auf dem Hügel hinter der Stadt und erinnern an ihre Rolle in der regionalen Verteidigung.
Menaggio war lange Zeit ein Zentrum der Seidenindustrie, und diese Handwerkstradition ist heute noch im Stadtbild sichtbar. Das Leben hier dreht sich um den See und die Gemeinschaft, wobei Restaurants und Cafés lokale Fischgerichte servieren und Einwohner wie Besucher in den Straßen zusammenkommen.
Der Ort ist leicht mit dem Auto oder der Fähre zu erreichen und dient als guter Ausgangspunkt, um die Seen von Como und Lugano sowie die umliegenden Berge zu erkunden. Wanderwege, Radstrecken und Wasser sportmöglichkeiten sind direkt vom Stadtzentrum erreichbar und ermöglichen Aktivitäten das ganze Jahr über.
Ein auffälliges weißes Marmormonument aus dem Jahr 1990 an der Uferpromenade zeigt eine Frau an einem Webstuhl und erinnert an die lange Seidentradition der Stadt. Dieses Denkmal ist für viele Besucher überraschend und erzählt von der Handwerksgeschichte, die Menaggio geprägt hat.
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